Leadership- Führung ist 5-dimensional

Führung im 21. Jahrhundert unterliegt großen Herausforderungen. Die Erwartungen sind hoch, Flexibilität notwendig, Kreativität und Inspiration sind Standard, Empathie und Ergebnisorientierung werden vorausgesetzt. Ist es ein Wunder, dass der Beruf der Führungskraft als immer unattraktiver gesehen wird? Geschäftsführer und Personalverantwortliche wissen, wie schwer es heute ist, motivierte Nachwuchsführungskräfte zu finden.  

EQting entwickelt mit dem Globe of Emotions® einen neuen Ansatz für Führung. Erfolgreiche Führung ist erst einmal durch die 5 Dimensionen der Führung bestimmt. Mit der Reduktion auf diese 5 Gebiete erschließt sich ein Fahrplan, Führungskräfte zu wirksamen, empathischen und damit erfolgreichen Führungskräften zu entwickeln. 

Alles beginnt mit Selbstführung. Wie soll ich andere führen, wenn ich mich nicht selbst nicht führen kann. Ein altes deutsches Sprichwort lautet: „Wasser predigen und Wein saufen“.  

Die Führungskraft in der Vorbildrolle legt diese Rolle niemals ab, auch dann nicht, wenn sie das Unternehmen am Abend in Richtung Feierabend verlässt. Zu Selbstführung gehört aber noch viel mehr.  Die Entwicklung von Urteilsvermögen, einer Arbeitsethik, Leistungsstandarts bis hin zu Stresstoleranz.  

Im Bereich Emotionen geht es hier um die Entwicklung von emotionaler Souveränität, also um die Fähigkeit, seine Emotionen im Griff zu haben und nicht andersherum, sich im Griff der hochkommenden Emotionen zu fühlen. 

Eine Führungskraft ist nichts ohne ihr Team. Nur im Team können nachhaltig Erfolge erzielt werden. Vertrauen führt zu psychologischer Sicherheit. Wird dies gelebt, entsteht ein Raum wo alles ausgesprochen werden kann und wo die Menschen eines Teams nur noch miteinander und nicht mehr übereinander sprechen.  

Vertrauen ist eine zarte Pflanze. Führungskräfte, die mit einem Team vertrauensvoll arbeiten und gestalten dürfen, sind zu beneiden. Vertrauen bedeutet aber auch harte Arbeit – von allen Mitgliedern eines Teams. Es geht um den nachhaltigen Aufbau guter Beziehungen, Feedback, Anerkennung und konstruktive Kritik, damit alle gemeinsam wachsen können und sich jeder bereit fühlt, Verantwortung zu übernehmen. Über allem steht im Grunde ein Begriff: Kommunikation. 

Leadership is talking you people onto a journey – if there is no journey, there is no leadership. Entschuldige bitte die englische Form, aber es klingt im Deutschen einfach nicht so gut.  

Richtung geben ist wieder ein zentrales Element für Führung. Wir erwarten heute von einer Führungskraft, dass sie eine motivierende Vision im Kopf hat, den roten Faden für die zukünftige Entwicklung der Abteilung, des Bereichs oder sogar des Unternehmens. Wir erwarten die Grundhaltung eines Unternehmers und die Fähigkeit, diese Gedanken und Bilder wirkungsvoll zu kommunizieren und mit dem Team Realität werden zu lassen. Wir erwarten hohe Initiative, die proaktiv und kreativ handelt und auch voraussieht, welche Chancen und Fallen am Wegesrand lauern.  

Fredmund Malik hat dies einmal treffend ausgesprochen. Führungskraft zu sein, ist keine Position, kein Titel, keine Rolle – sondern es ist ein Beruf mit Berufung. Damit ist Führungskraft eine innere Haltung. Eine Führungskraft erzielt Ergebnisse – mit Menschen und mit Geld.  

Dazu gehören Ergebnisorientierung, Qualitätsorientierung, Leistungsmanagement, Recruiting und ein großes Maß an Entschlossenheit. Es geht darum, auf Kurs zu bleiben und nicht bei aufkommenden Schwierigkeiten den Mut zu verlieren.  

Und wieder werden besondere kommunikative Fähigkeiten benötigt, um konstruktives Feedback zu geben, um die Prozesse zum Erfolg zu führen, mit Disziplin und Ehrgeiz.  

Eine Führungskraft arbeitet aktiv an der Gestaltung der Kultur der Abteilung, des Bereichs oder des Unternehmens. Eine Kultur kann man nicht bestimmen, nur leben und vorleben und mit bestem Bespiel vorangehen. Es beschreibt die Vorbildfunktion in Reinkultur.  

So kann man durch ständiges Vertrauen dafür sorgen, dass die Mitarbeitenden ihr Bestes geben im Sinne des Unternehmens. So kann man durch ständiges Feedback bewirken, dass sich die Mitarbeitenden gesehen und gewertschätzt fühlen, in dem was sie ausmacht.  

So lernen die Akteure eines Unternehmens, dass sich Leistung lohnt, dass jeder die Chance hat sich weiterzuentwickeln nach seinen Stärken und Neigungen und dass z.B. eine offene Fehlerkultur zu Mut und Kreativität führt.