AGB

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Allgemeine Geschäftsbedingungen

für Weiterbildungsveranstaltungen

EQTING GmbH, Wendenstr. 429, 20537 Hamburg

  1. Geltungsbereich

1.1   Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsgeschäfte des Veranstalters nach diesem Vertrag mit seinem Vertragspartner, nachstehend “Teilnehmer” genannt. Vertragspartner können natürliche oder juristische Personen sein.

1.2   Änderungen dieser Geschäftsbedingungen werden dem Teilnehmer in Textform bekannt gegeben. Sie gelten als genehmigt, wenn der Teilnehmer nicht in Textform Widerspruch erhebt. Der Teilnehmer muss den Widerspruch innerhalb von 4 Wochen nach Bekanntgabe der Änderungen an den Veranstalter absenden.

  1. Vertragsgegenstand

2.1   Der Veranstalter bietet Weiterbildungsveranstaltungen an. Eine genaue Bezeichnung und Auflistung des Leistungsangebots wird von dem Veranstalter unter anderem in seinen Geschäftsräumen, seiner Internetpräsenz und sonstigen von ihm genutzten Medien bekannt gegeben.

  1. Zustandekommen des Vertrages

3.1   Der Teilnehmer gibt sein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss ab, durch die Übermittlung der ausgefüllten und unterschriebenen Teilnahmeerklärung auf dem Postweg, per Fax, per elektronische Post oder durch mündliche Absprache und anschließendem Nachreichen einer schriftlichen Teilnahmeerklärung.

3.2   Jeder Teilnehmer erhält nach Eingang seiner Teilnahmeerklärung ein Bestätigungs- oder Ablehnungsschreiben. Der Vertrag kommt zustande, wenn das Bestätigungsschreiben bei dem Teilnehmer eingegangen ist.

3.3   Bei einer Gruppenanmeldung schließt der Veranstalter mit der für die Teilnehmer verantwortlichen bzw. mit der weisungsberechtigten Person (z. B. Personalleitung) einen Teilnahmevertrag über und für die Gruppe ab. Diese ist ebenfalls verbindlich. Ziff. 3.1. und 3.2. gelten entsprechend.

3.4   Der Veranstalter hat das Recht, eine Veranstaltung aus von ihm nicht zu vertretenden Gründen (wie z.B. kurzfristige Verhinderung des Referenten ohne Ersatzmöglichkeit, höhere Gewalt oder mangelnde Teilnehmerzahl) zu verschieben oder abzusagen. Der Teilnehmer erhält hierzu unverzüglich eine Mitteilung an die von ihm mitgeteilten Kontaktdaten.

3.5   Bei Rücktritt des Veranstalters wird dem Teilnehmer ein vergleichbares Ersatzangebot unterbreitet. Die gezahlte Teilnahmegebühr wird entsprechend für das Ersatzangebot angerechnet. Sollte der Teilnehmer von dem Ersatzangebot keinen Gebrauch machen, wird ihm die Teilnehmergebühr erstattet. Der Veranstalter schließt ausdrücklich die Rückvergütung für Reise- und Übernachtungskosten des Teilnehmers aus.

  1. Vertragsdauer und Vergütung

4.1   Die Laufzeit des Vertrags ergibt sich aus der gebuchten Veranstaltung.

4.2   Zahlungsmodalitäten: Die Teilnahmegebühr für die jeweilige Veranstaltung richtet sich nach der aktuellen Preistabelle des Veranstalters zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses.

4.3   Sämtliche Zahlungen sind 10 Tage nach Rechnungsstellung bezüglich des ausgewiesenen Zahlungstermins ohne jeden Abzug fällig. Bei Überschreitung der Zahlungstermine steht dem Veranstalter ohne weitere Mahnung ein Anspruch auf Verzugszinsen in Höhe von 5%-Punkten über dem jeweils geltenden Basiszinssatz zu. Das Recht der Geltendmachung eines darüberhinausgehenden Schadens bleibt unberührt.

4.4   Barauslagen und besondere Kosten, die dem Veranstalter auf ausdrücklichen, schriftlichen Wunsch des Teilnehmers entstehen, werden zum Selbstkostenpreis berechnet.

4.5   Sämtliche Leistungen des Veranstalters verstehen sich inklusive der gesetzlich gültigen Mehrwertsteuer.

  1. Leistungsumfang und nicht in Anspruch genommenen Leistungen

5.1   Der Leistungsumfang richtet sich nach dem jeweiligen Vertrag zwischen dem Veranstalter und dem Teilnehmer.

5.2   Werden einzelne Leistungen durch einen Teilnehmer nicht in Anspruch genommen, so behält sich der Veranstalter vor, dennoch die gesamte Teilnahmegebühr in Rechnung zu stellen.

  1. Pflichten des Teilnehmers

6.1   Der Teilnehmer verhält sich vertragswidrig, wenn er die Veranstaltung nachhaltig stört, oder wenn er sich in erheblichem Maße entgegen der guten Sitten verhält, so dass ein reibungsloser Ablauf der Veranstaltung nicht gewährleistet werden kann. In diesem Fall behält sich der Veranstalter vor, den Teilnehmer von der Veranstaltung auszuschließen. Der Veranstalter behält sich vor, die Teilnahmegebühr in Rechnung zu stellen. Der Nachweis eines geringeren Aufwandes bleibt dem Teilnehmer unbenommen.

6.2   Der Seminarleiter/Coach/Trainer ist gegenüber den Teilnehmern für die Dauer und im Rahmen der Veranstaltung weisungsbefugt.

6.3   Die Teilnehmer verpflichten sich, nicht unter Einfluss von Alkohol oder sonstigen Betäubungsmitteln zu stehen, die die Reaktionsfähigkeit und das Körperbefinden beeinträchtigen können. Bei Verstößen hiergegen ist der Veranstalter berechtigt, den Teilnehmer von der Veranstaltung auszuschließen.

6.4   Vor der Veranstaltung muss der Trainer/Coach/Seminarleiter des Veranstalters über gesundheitliche Probleme und etwaige Erkrankungen informiert werden, damit die entsprechenden Teilnehmer bestmöglich vor Schaden bewahrt werden können. Der Trainer/Coach/Seminarleiter wird diese Angaben vertraulich behandeln.

6.5   Bei erkennbaren gesundheitlichen Problemen des Teilnehmers ist der Veranstalter berechtigt, den betreffenden Teilnehmer von der Veranstaltung auszuschließen. Der Veranstalter behält sich vor, die Teilnahmegebühr anteilig in Rechnung zu stellen.

  1. Verschwiegenheitspflicht

7.1   Der Veranstalter verpflichtet sich, während der Dauer einer Veranstaltung und auch nach deren Beendigung, über alle Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des Teilnehmers/Auftraggebers Stillschweigen zu bewahren.

  1. Allgemeine Bestimmungen

8.1   Nebenabreden und Vertragsänderungen bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit der     Schriftform. Von diesem Schriftformerfordernis kann weder mündlich noch        stillschweigend abgewichen werden.

8.2   Die etwaige Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen berührt nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.

8.3   Der Verzicht auf die zusätzlichen und expliziten Ausführungen der femininen Form in Handouts, Materialien und sonstigen Unterlagen und Vertragswerken bedeutet keine Diskriminierung und ist ausschließlich auf eine verbesserte sprachliche Verständigung zurück zu führen.

8.4   Für diese Bedingungen und seine Durchführung gilt ausschließlich deutsches Recht.

8.5   Als Gerichtsstand wird Hamburg vereinbart, sofern der Vertragspartner / Auftraggeber / Teilnehmer Vollkaufmann i.S.d. HGB ist.

 

Hamburg, Februar 2021