thumbnail of Führung in emotionalen Situationen_ Wenn ein Mitarbeiter weintBricht ein Mitarbeiter vor seinem Chef in Tränen aus, ist das eine heikle Situation, die viel Fingerspitzengefühl verlangt. Doch wie reagiert die Führungskraft richtig? karriere.de zeigt die besten Auswege.

Lediglich betreten wegzublicken oder ein Taschentuch anzureichen, ist für eine Führungskraft definitiv zu wenig. Christoph Theile, der sich als Business Coach auf den Umgang mit Gefühlen am Arbeitsplatz spezialisiert hat, sagt: „Tränen sind keine Schwäche, sondern nur Ausdruck intensiver Emotionen.“

Er rät: „Sehen Sie es grundsätzlich erst mal positiv, wenn Ihr Mitarbeiter weint – und nicht sofort aus Scham über seinen Gefühlsaubruch in der nächsten Toilette verschwindet. Denn dann haben Sie als Vorgesetzter schon eine Menge richtig gemacht.“

Trainer Theile begründet das so: Wer Emotionen, egal welcher Art, am Arbeitsplatz dauerhaft unterdrückt, wird krank und demotiviert. Entsprechend ist eine Atmosphäre, in der auch mal Tränen offen fließen können, eine gute. Und dann rät der Coach für emotionale Intelligenz Führungskräften, sich auf den gefühlsmäßigen Ausnahmezustand vorzubereiten.

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